Katharina Lichtblau

katharina lichtblau therapie anpimomaiIch habe meinen Weg zur Energetik schon im Alter von 14 Jahren gefunden. Damals noch ohne das Wissen jemals beruflich damit zu arbeiten, weil ich diese „Energiearbeit“ doch etwas verrückt und als nicht ganz greifbar empfunden habe. Da ich damals täglich getanzt habe und mir dabei allerhand Verletzungen zugezogen habe, die meine Mutter unter anderem mit Reiki behandelte und das immer gut half, habe ich, um mich auch selbst behandeln zu können, den Reiki 1 Kurs absolviert.

Von 2003-2006 machte ich meine Ausbildung zur Physiotherapeutin am AKH Wien. Im Zuge eines Praktikums, im Lorenz Böhler Unfallspital, durfte ich die „Anpimomai“, eine Form der ausgleichenden Punkt- und Meridianmassage, verbunden mit vielen Aspekten der traditionellen chinesischen Medizin und manuellen Techniken,… kennen lernen und war von den herausragenden Erfolgen, dieser mini-invasiven Therapieform äußerst begeistert, musste damals jedoch noch die Hürde der Physio-Diplomprüfung meistern, bevor ich weitere Fort- und Ausbildungen in Erwägung zog.

2006 durfte ich endlich als Physiotherapeutin zu arbeiten beginnen. Meine ersten Erfahrungen sammelte ich damals in der PVA, im Zentrum für ambulante Rehabilitation, wo ich u.a. eng mit Masseuren/innen zusammenarbeitete, die wiederum mit der Akupunkt- und Meridianmassage arbeiteten. Die Patienten berichteten häufig, dass sich dadurch Beschwerden lösten, an die zuvor noch keiner heran gekommen war.

Energetische Behandlung arm_beingelenke lichtblau therapieIm Jahre 2007 wurde ich ins Therapeutenteam des Lorenz Böhler UKH aufgenommen. Ich war unglaublich glücklich, da dies damals meine absolute Traumstelle war und die Unfallchirurgie und die damit verbundenen Verletzungen für mich ein riesiges Lernspektrum hatten. Vom gebrochenen kleinen Finger, bis zur gerissenen Achillessehne durfte ich alles behandeln und in einem tollen Team viele lehrreiche Erfahrungen sammeln. Neben den Techniken, die ich von meinen Kollegen lernte, machte ich die Ausbildung zur Kinesiotape-Therapeutin und die Mulliganausbildung, ein Konzept der manuellen Therapie und konnte ebenso endlich meine Ausbildung zur Anpimomai Therapeutin, bei Wolfgang Schröder, in der Akademie der Heilkunst, in Ruhpolding beginnen.

Das schönste für mich dabei war, dass ich nun endlich ein Werkzeug hatte, um an Probleme heran zu kommen, die für mich mit den rein physiotherapeutischen Techniken nicht zu behandeln waren. Ich lernte den Menschen in seiner Gesamtheit zu behandeln und nicht nur einzelne Körperteile und mir wurde bewusst, dass Körper, Geist und Seele nicht voneinander zu trennen sind. Meine Patienten berichteten mir immer öfter, dass sich neben den eigentlichen Problemen auch der Schlaf, die Verdauung, der Gemütszustand, sowie der gesamte Zustand zum Positiven veränderte.

In meinem letzten Arbeitsjahr im Angestelltenverhältnis, litt ich immer mehr unter massiven Erschöpfungszuständen und bekam immer mehr, nicht einzuordnende körperliche Symptome, wie massiven Schwindel, Sehstörungen, Nervenschmerzen, Ataxien in den Händen… Ich dachte damals, dass ich einfach überarbeitet sei. Im Frühjahr 2010 wurde schließlich Multiple Sklerose diagnostiziert. Diese Nervenerkrankung, auch die Erkrankung der 1000 Gesichter genannt, da ihre Ausprägung sehr unterschiedlich verläuft, hat mich dazu gebracht mein Leben von Grund auf zu überdenken. Ich kündigte meinen Job, machte bei meinem Lehrer Wolfgang Schröder die Ausbildung zur Anpimomai Therapeutin und -Lehrerin fertig, und befasste mich mit der Kraft der Selbstheilung und der Meditation. Ich setzte nach kurzer Zeit die Medikamente ab und lies mich regelmäßig mit der Anpimomai behandeln. Seit dieser Zeit bin ich Schub und beschwerdefrei und betrachte mich selbst als gesund. Alle Symptome, die sich bis dahin gezeigt hatten sind vollständig verschwunden und keine weiteren aufgetreten.

Im September 2013 habe ich mich in Wien als Anpimomai- und Physiotherapeutin selbständig gemacht. Ich meditiere täglich und lasse mich regelmäßig selbst behandeln, da ich davon überzeugt bin dass nur ein gesunder, entspannter Therapeut ein guter Therapeut ist.

Buddha sagt: „Alles, was wir jetzt sind, ist das Resultat unserer Gedanken.

Dieser Satz ist einer meiner Leitsätze geworden, da ich davon überzeugt bin, dass wir mit der Macht der Gedanken so gut wie alles steuern und beeinflussen können. Der Placeboeffekt einer jeden Therapie beträgt laut Studien 60%, genau wie der Noceboeffekt. D.h. es ist gleich ob sie eine Spritze bekommen, ein Pulver einnehmen, oder eine Behandlung bekommen- wenn sie dafür offen, und dem gegenüber positiv eingestellt sind, wird es ihnen zu 60% besser helfen. In diesem Sinne freue ich mich über offene Menschen, mit denen ich arbeiten und sie auf ihrem Weg zur Heilung begleiten darf.